Käte Hamburger Kollegs

Globalgeschichtliche Umwälzungen, Transformationen von Kulturerbe und Erinnerungskulturen, sich wandelnde Forschungskulturen und historische Perspektiven auf Rechtsvielfalt – all diese Themen erfordern internationale und vergleichende Forschungsperspektiven. Seit 2008 bietet das BMBF mit den Käte Hamburger Kollegs Raum für geisteswissenschaftliche Forschung auf Weltniveau.

Studierende im Hörsaal; © Adobe Stock/kasto

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Käte Hamburger Kollegs bieten Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Möglichkeit, frei von vielen Verpflichtungen des Wissenschaftsalltags zu selbst gewählten Themen gemeinsam mit herausragenden nationalen und internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu forschen. Dazu laden die Kollegs Forschende aus aller Welt, sogenannte Fellows, jeweils bis zu zwölf Monate nach Deutschland ein.

Im Austausch mit anderen Wissenskulturen lassen sich so eigene Selbstverständlichkeiten auf den Prüfstand stellen und neue Perspektiven gewinnen. Durch innovative Ansätze werden kulturvergleichende Forschung sowie geisteswissenschaftliche Methoden weiterentwickelt. Die Kollegs eröffnen einen Raum für interdisziplinäre Forschung, oft auch mit Kleinen Fächern, zu neuen, innovativen Fragestellungen. Auf diese Weise erzielen die Kollegs nicht nur exzellente Forschungsergebnisse, sondern tragen auch zur Internationalisierung der Geisteswissenschaften an den Universitäten in Deutschland bei und stärken die Verbindungen zu ausländischen Einrichtungen und Wissenschaftskulturen. Die Förderlinie Käte Hamburger Kollegs wurde 2017 als exzellent evaluiert.

Mit der Bekanntmachung zur Förderung von Käte Hamburger Kollegs (Bundesanzeiger vom 01.04.2019) setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das erfolgreiche Format  fort. Das BMBF reagiert damit auch auf aktuelle Entwicklungen: In der Förderlinie II können nun neben „klassischen Kollegs“ auch solche gefördert werden, die eine transdisziplinäre Fragestellung in der Zusammenarbeit zwischen den Geistes- sowie den Lebens-, Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften verfolgen; beispielsweise zu Kulturen des Forschens oder zu globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel.

Die Käte Hamburger Kollegs (Förderrichtlinie 2019):

Käte Hamburger Kolleg für Apokalyptische und Postapokalyptische Studien
Käte Hamburger Kolleg "Kulturen des Forschens"
Käte Hamburger Kolleg „Dis:konnektivität in Globalisierungsprozessen“
Käte Hamburger Kolleg „Einheit und Vielfalt im Recht“
Käte Hamburger Kolleg „Heritage in Transformation“
Käte Hamburger Kolleg „Kulturelle Praktiken der Reparation“

Käte Hamburger Kolleg für Apokalyptische und Postapokalyptische Studien 

Das Käte Hamburger Kolleg für „Apokalyptische und Postapokalyptische Studien“ untersucht Systemwandel und -Zusammenbrüche in Gesellschaften, Individuen und Umwelten der Vergangenheit und Gegenwart sowie Zukunftsentwürfe für die Zeit nach Kollapsen. Das transdisziplinär arbeitende Kolleg führt die Apokalypse als Denkfigur und Diskurstradition in den Geisteswissenschaften mit sozial- und naturwissenschaftlichen Ansätzen zusammen, die empirisch beobachtbare Veränderungen von sozialen und/oder natürlichen Systemen in den Blick nehmen. Das Kolleg leistet somit einen Beitrag zu aktuellen Debatten um gesellschaftliche und ökologische Zusammenbrüche und Zukunftsentwürfe.

Direktorium:
Prof. Dr. Robert Folger, Prof. Dr. Thomas Meier, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Käte Hamburger Kolleg "Kulturen des Forschens"

Das Käte-Hamburger Kolleg „Kulturen des Forschens“ widmet sich den vielfältigen Forschungskulturen der Wissenschaften, deren Gemeinsamkeiten, Unterschieden und Transformationen. Im interdisziplinären Diskurs steht dabei die Frage im Mittelpunkt, wie sich durch die Orientierung der Wissenschaften auf komplexe Systeme und deren gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel, Energiewende, Biologisierung und Nachhaltigkeit Forschung verändert und wie dadurch die epistemische und partizipative Komplexität des Forschens zunimmt.

Direktorium:
Prof. Dr. Gabriele Gramelsberger, Prof. Dr. Stefan Böschen, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen


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Käte Hamburger Kolleg „Dis:konnektivität in Globalisierungsprozessen“

Das Käte-Hamburger Kolleg „Dis:konnektivität in Globalisierungsprozessen“ untersucht historische und gegenwärtige Globalisierungsprozesse. Unter dem Fokus des Konzepts Dis:konnektivität überdenkt das Kolleg das aktuelle Verständnis von Globalisierung als unaufhaltsame Intensivierung globaler Verdichtung und Vernetzung und betont hingegen das sich wechselseitig bedingende, spannungsreiche Verhältnis von globaler Verflechtung, fehlender Verbindung und Entflechtung.

Direktorium:
Prof. Dr. Roland Wenzlhuemer, Prof. Dr. Christopher Balme, Prof. Dr. Burcu Dogramaci, Ludwig-Maximilians-Universität München

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Käte Hamburger Kolleg „Einheit und Vielfalt im Recht“

Das Käte-Hamburger-Kolleg „Einheit und Vielfalt im Recht“ untersucht aus historischer Perspektive Phänomene der ungelösten Gleichzeitigkeit von Einheit und Vielfalt im Recht: Rechtsvielfalt, so die These, ist kein Zeichen eines „mangelhaften Rechts“ oder nicht funktionierender Rechtspraxis, sondern vielmehr ein überzeitliches und überregionales Strukturmerkmal des Rechts schlechthin. Das Kolleg möchte den Zusammenhang von Einheit und Vielfalt im Recht auf neue Weise erschließen und als Analyseansatz für verschiedene Phänomene des Zusammenlebens zur Diskussion zu stellen.

Direktorium:
Prof. Dr. Peter Oestmann, Prof. Dr. Ulrike Ludwig, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

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Käte Hamburger Kolleg „Heritage in Transformation“

Das Käte Hamburger Kolleg „Heritage in Transformation“ (InHerit) entwickelt eine neue, transdisziplinäre und praxisorientierte Form der Heritage Studies, die geisteswissenschaftliche Perspektiven auf global-gesellschaftliche Umwälzungsprozesse in den Fokus stellt. Das Kolleg adressiert zentrale Fragen unserer Zeit – nach Identität und Differenz, Zugehörigkeit und Eigentum oder dem Verhältnis von Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Nicht zuletzt geht es um die Frage, welche Rolle kulturelles Erbe und Naturerbe sowie deren Wechselwirkungen für die zukünftige Gestaltung sozialer und transkultureller Beziehungen spielen können.

Direktorium: Prof. Dr. Eva Ehninger, Prof. Dr. Sharon Macdonald, Humboldt-Universität zu Berlin

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Käte Hamburger Kolleg „Kulturelle Praktiken der Reparation“

Das Kolleg widmet sich der Analyse kultureller Praktiken der Reparation in historischer, transnationaler und transmedialer Perspektive: Im Schwerpunkt. „Geschichte“ geht es um Erinnerungskulturen und geschichtspolitische Diskurse, im Schwerpunkt „Erfahrung“ um individuelle Erfahrungen von Verlust und Beschädigung und im Schwerpunkt „Natur“ um kulturökologische Fragen. Das Kolleg möchte mit seiner Forschung einen Beitrag zur Neuausrichtung der Kulturwissenschaften leisten und Wissen über individuelle und kollektive Reparationsprozesse in einer globalisierten Welt schaffen, das für ein zukünftiges Zusammenleben grundlegend ist.

Direktorium: Prof. Dr. Christiane Solte-Gresser, Prof. Dr. Markus Messling, Universität des Saarlandes

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Ehemalige Käte Hamburger Kollegs

Insgesamt zehn "Käte Hamburger Kollegs", die zwischen 2007 und 2011 von einem international besetzten Begutachtungsgremium ausgewählt wurden, können auf eine erfolgreiche abgeschlossene BMBF-geförderte Projektlaufzeit zurückblicken:


KHK Duisburg-Essen: Centre for Global Cooperation Research   
KHK Jena: Imre Kertész Kolleg: Europas Osten im 20. Jahrhundert   
KHK Bonn: Recht als Kultur   
KHK HU Berlin: Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive   
KHK München: Rachel Carson Center Umwelt und Gesellschaft   
KHK Erlangen-Nürnberg: Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien / Europa   
KHK Bochum: Dynamiken der Religionsgeschichte   
KHK Weimar: Internationales Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie   
KHK FU Berlin: Verflechtungen von Theaterkulturen 
KHK Köln: Morphomata. Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen

KHK Duisburg-Essen: Centre for Global Cooperation Research

Das Käte Hamburger Kolleg „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“ ist ein interdisziplinäres Zentrum für globale Kooperationsforschung. Es untersucht Schwierigkeiten und Chancen globaler Kooperation in einer kulturell ausdifferenzierten Weltgesellschaft, die die nicht zuletzt durch den Aufstieg neuer Regional- und Weltmächte geprägt ist. Anhand exemplarischer Problemfelder fragt das Kolleg danach, wie Global Governance vor dem Hintergrund politisch-kultureller Differenzierung und zugleich weltumspannender Problemlagen organisiert werden kann.

Direktorium:
Prof. Dr. Sigrid Quack, Universität Duisburg-Essen

Co-Direktoren:
Prof. Dr. Tobias Debiel, Universität Duisburg-Essen
Prof. Dr. Jan Aart Scholte, University of Gothenburg

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KHK Jena: Imre Kertész Kolleg: Europas Osten im 20. Jahrhundert

Das Käte Hamburger Kolleg „Europas Osten im 20. Jahrhundert. Historische Erfahrungen im Vergleich“ erforscht zentrale Probleme ostmitteleuropäischer Zeitgeschichte in transnationaler Perspektive. Das Kolleg fragt u. a. nach den Ursprüngen und der Funktion politischer Gewalt im östlichen Europa, nach den Begegnungen des Staates mit seinen Bürgerinnen und Bürgern und nach den Aufbrüchen zur Demokratie. Weitere Schwerpunkte sind die gesellschaftlichen Transformationen und die dahinter liegenden Vorstellungen von Modernität.

Direktorium:
Prof. Dr. Joachim von Puttkamer, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Dr. Michal Kopeček, Friedrich-Schiller-Universität Jena

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KHK Bonn: Recht als Kultur

Das Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“ möchte einen Beitrag zum Verständnis von Recht in Zeiten einer voranschreitenden Globalisierung normativer Ordnungen leisten. Anders als in den Rechtswissenschaften, insbesondere der Rechtsdogmatik, geht es im Kolleg darum, Recht als eine wichtige Dimension einer sich globalisierenden Welt mit den kategorialen und methodischen Mitteln der Geisteswissenschaften begreiflich zu machen.

Direktorium:
Prof. Dr. jur. Dr. h.c. Werner Gephart, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Prof. Dr. jur. Nina Dethloff, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Prof. Dr. Clemens Albrecht, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

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KHK HU Berlin: Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive

Das Käte Hamburger Kolleg „Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive“ leistet Grundlagenforschung zur Geschichte der Arbeit. Es untersucht, wie das Verhältnis von Arbeit und Lebenslauf seit der Durchsetzung des Kapitalismus in den verschiedenen historischen Konstellationen ausgeformt war, und wie sich das Verhältnis von Arbeit und sozialer Gerechtigkeit zwischen den Generationen gestaltete. Ziel der Forschenden ist es, dem Wechselverhältnis von Arbeit und Lebenslauf komparativ nachzugehen.

Direktor:
Prof. Dr. Andreas Eckert, Humboldt-Universität zu Berlin

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KHK München: Rachel Carson Center Umwelt und Gesellschaft

Die Aktivitäten des Rachel Carson Centers zielen darauf, die Rolle der Geisteswissenschaften in Umweltfragen zu stärken und ihre bislang randständige Präsenz in den öffentlichen Debatten zu erhöhen. Das Center arbeitet mit der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie dem Deutschem Museum München zusammen und versammelt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die das Verhältnis von Natur und Kultur ausgehend von einer historisch-genetischen Perspektive über Disziplinengrenzen hinweg sowie in unterschiedlichen zeitlichen und geografischen Kontexten erforschen.

Direktorium:
Prof. Dr. Christof Mauch, Ludwig-Maximilians-Universität München
Prof. Dr. Helmuth Trischler, Ludwig-Maximilians-Universität München

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KHK Köln: Morphomata. Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen

Am Käte Hamburger Kolleg „Morphomata“ arbeiteten bis zu zehn Fellows pro Jahr gemeinsam mit Kölner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern schwerpunktmäßig zu Fragen des kulturellen Wandels. Anhand konkreter kultureller Gebilde – Sinnbilder, Figuren, Kunstwerke – analysierten sie die unterschiedlichen Formensprachen des Figurativen und entwickelten gemeinsame wie unterschiedliche Vorstellungen kultureller Sinnstiftung.

Direktorium:
Prof. Dr. Dietrich Boschung, Universität zu Köln
Prof. Dr. Günter Blamberger, Universität zu Köln
Prof. Dr. Anja Lemke, Universität zu Köln

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KHK Erlangen-Nürnberg: Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien / Europa

Das Kolleg „Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa“ untersucht Vorstellungen zum individuellen und kollektiven Schicksal in Lebenswelt und Weltanschauung des traditionellen, modernen und gegenwärtigen Chinas (bzw. Ostasiens), mittelalterlichen Europas sowie weiterer Kulturräume. Die Erkenntnisse zum Verhältnis zwischen den Einstellungen zu Schicksal und Prognose sollen Antworten auf die Frage nach dem Ort ermöglichen, den Freiheit in verschiedenen Kulturen einnimmt.

Direktorium:
Prof. Dr. Michael Lackner, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Prof. Dr. Klaus Herbers, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Prof. Dr. Dr. Andrea Bréard, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

KHK Bochum: Dynamiken der Religionsgeschichte

Das Käte Hamburger Kolleg „Dynamiken der Religionsgeschichte“ erforscht die Entstehung und Entwicklung der großen religiösen Traditionen durch die Begegnung mit- und in Konfrontation zueinander. Im Fokus stehen v.a. Dynamiken der Entstehung und Verbreitung von Religionen, die wechselseitigen Durchdringungen religiöser Traditionen und deren Verdichtungen in den komplexen Gebilden der sogenannten Weltreligionen im euro-asiatischen Raum. Ziel der Forschung ist die Erarbeitung einer Typologie von Religionskontakten und einer Theorie des Religionstransfers.

Direktorium:
Prof. Dr. Alexandra Cuffel, Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. Kianoosh Rezania, Ruhr-Universität Bochum

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KHK Weimar: Internationales Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie

Das Internationale Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) der Bauhaus-Universität Weimar erforscht die Verhältnisse zwischen Menschen und Dingen in der technisierten Medienkultur des 20. und 21 Jahrhunderts. Ausgangspunkt der Kollegforschung ist die Einschätzung, dass Apparaturen und Artefakte heute nicht länger als bloße Werkzeuge des kulturellen Handelns, Wahrnehmens, Erkennens, Kommunizierens etc. begriffen werden können, sondern mit eigener Handlungsmacht in Kulturprozesse und Reflexionsvorgänge eingreifen.

Direktorium:
Prof. Dr. Lorenz Engell, Bauhaus-Universität Weimar
Prof. Dr. Bernhard Siegert, Bauhaus-Universität Weimar

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KHK FU Berlin: Verflechtungen von Theaterkulturen

Das Käte Hamburger Kolleg eröffnet und bearbeitet ein neues Forschungsfeld: Verflechtungen von Theaterkulturen im Zeichen von Geschichte und Gegenwart der Globalisierung. Solche Verflechtungen, die sich bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert zurückverfolgen lassen, treten heute besonders augenfällig in der internationalen Zusammensetzung von Ensembles, in der Kollaboration von Künstlerinnen und Künstlern aus unterschiedlichen Kulturen an einer Produktion oder auch an den weltweit verbreiteten internationalen Theaterfestivals in Erscheinung, die künstlerische Arbeiten aus verschiedenen Kulturen zusammenführen.

Direktorium:

Prof. Dr. Dr. h.c.Erika Fischer-Lichte, Freie Universität Berlin
Prof. Dr. Gabriele Brandstetter, Freie Universität Berlin
Dr. Christel Weiler
Prof. Dr. Matthias Warstat

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