Seit 2022 untersucht der vom Bundesministerium des Innern (BMI) geförderte Forschungsverbund politisch motivierte Adoptionen und Zwangsadoptionen in der SBZ/DDR.
Das Forscherteam ist interdisziplinär aufgestellt und besteht u.a. aus Sozialethikern, Erziehungswissenschaftlern, Juristen, Psychologen und Medizinhistorikern aus folgenden Universitäten:
Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Heinrich Heine Universität Düsseldorf
Universität Leipzig
Medical School Berlin
Das Verbundprojekt widmete sich unter anderem folgenden Fragen:
Welche Bedeutung, welchen Umfang und welche historische Dimension hatten politisch motivierte Adoptionsverfahren? Unter welchen Umständen kam es zu sogenannten Zwangsadoptionen? Wie wird der Begriff der Zwangsadoption unterschiedlich definiert? In welchem Zusammenhang standen Adoptionen mit politischer Haft, Ausreisebestrebungen oder anderen repressiven Maßnahmen des Staates? Welche Auswirkungen hatten diese Erfahrungen auf die Betroffenen und deren Verarbeitung der erzwungenen Trennung?
Im Rahmen der Abschlusstagung werden Forschungsergebnisse vorgestellt und in thematischen Workshops gibt es Gelegenheit zum Austausch.
Die Teilnahme an der Tagung ist offen für alle Interessierten und kostenfrei. Bitte melden Sie sich vorab verbindlich bis zum 19.12.2025 über folgenden Link an: https://forms.cloud.microsoft/r/e0qWjAZ4tk
Das Projekt wird vom Bundesministerium des Innern gefördert.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://dih-berlin.de/zwangsadoption-in-der-ddr/