Ist der gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet: in Deutschland und europaweit?

Was hält eine Gesellschaft zusammen, macht sie robust, lebenswert und zukunftsfähig? Im eigenen Land und innerhalb Europas? Um genau diese spannenden Forschungsfragen zu klären, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mehrere Förderprogramme aufgelegt, eines davon zur DDR-Forschung.

Stück von der DDR-Mauer; Adobe Stock/Lois GoBe

 

Adobe Stock/Lois GoBe

30 Jahre nach dem Mauerfall läuft die DDR-Forschung auf Hochtouren: Mit 40 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den kommenden Jahren die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der DDR und dem SED-Unrecht. Seit Herbst 2018 befassen sich 14 Forschungsverbünde mit Forschungsfragen wie begangenes Unrecht, etwa in Haftanstalten, Erziehungsheimen, im Gesundheitswesen sowie gegen Ausreisewillige, aber auch mit Modernisierungsblockaden in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig veranschaulicht zum Beispiel, welche Auswirkungen die revolutionären Umwälzungen in der DDR und in Osteuropa auf Europa und die Weltpolitik hatten. Die Ausstellung beginnt mit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, zeigt das Leben in der DDR und führt bis in die Gegenwart.

Dieser Blog ist ein Ort, um den aktuellen Stand der Forschung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und u.a. der DDR-Forschung zu diskutieren:

  • Woran forschen Sie derzeit? Und warum ist Ihre Forschung wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, in Deutschland und vielleicht sogar darüber hinaus?
  • Das Konstrukt Europa wird immer häufiger infrage gestellt: Was hält aber unsere Staatengemeinschaft zusammen?

Bundesministerin Karliczek zur Förderung von 14 Verbünden zur DDR-Forschung

BMBF

 

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