Jetzt mitmachen beim Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!

Welche Forschungsfragen haben Sie, Ihre Kinder oder Freunde an die Geistes- und Sozialwissenschaften? Jetzt mitmachen beim Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! Reichen Sie Ihre Fragen bis zum 15. April 2022 ein. Da kann es zum Beispiel um Geschichte oder unsere Sprache gehen, aber auch darum, was unsere Gesellschaft zusammenhält.

Logo Wissenschaftsjahr 2022 - Nachgefragt!

Wissenschaftsjahr 2022 - Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Wir wollen eine Zukunft gestalten, in der für jeden ein gutes Leben möglich ist. Zur Bewältigung dieser Aufgabe leisten die Geistes- und Sozialwissenschaften unverzichtbare Beiträge.

Ob es nun die Frage ist, wie und wovon sich eine wachsende Weltbevölkerung ernährt oder der Einfluss unserer Lebensführung auf das globale Klima ist: Als Gesellschaft stehen wir vor großen Herausforderungen. Die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften liefern dabei eine Unmenge an Wissen über kulturelle, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen und schaffen damit wichtige Grundlagen für Entscheidungen über aktuelle Probleme und Herausforderungen. Um sie gemeinschaftlich zu bewältigen, ist es wichtig, dass wir alle uns mit den Erkenntnissen von Wissenschaft und Forschung auseinandersetzen, nachfragen, aber auch die eigene Perspektive und das eigene Wissen einbringen.

Hier setzt das Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! an: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) lädt Sie, die Bürgerinnen und Bürger, ein, mit Wissenschaft und Forschung in einen offenen Dialog auf Augenhöhe zu treten. Das betrifft alle Zweige der Wissenschaft, aber auch gerade die Geistes- und Sozialwissenschaften, die uns auf dieser Seite zum Rahmenprogramm Geistes- und Sozialwissenschaften natürlich besonders am Herzen liegen.  

Ob Schüler und Schülerinnen, Studierende oder Top-Wissenschaftler und -Wissenschaftlerinnen - alle Stimmen zählen! Ob konkret, alltagsnah oder visionär – die Vielfalt der Anliegen, Vorstellungen und Fragen wird das neue Wissenschaftsjahr prägen und auch darüber hinaus Impulse für Forschung und Politik setzen. Das können Wissensfragen, aber auch Anregungen sein, neue Forschungsfelder anzugehen. Die Fragen oder Anliegen, die vom 14. Januar bis zum 15. April 2022 eingereicht werden, fließen in den IdeenLauf ein, der zentralen Mitmachaktion im Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! Das Ganze steht unter dem Motto #MeineFragefürdieWissenschaft.

Und ganz konkret können Sie Ihre Fragen hier einreichen:    
Fragen einreichen

Weitere Informationen zum IdeenLauf und zum Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! finden Sie auf www.wissenschaftsjahr.de

Wie geht es nach der Einreichung der Frage dann weiter?

Die Fragen werden gesammelt, aber auch geprüft, ob etwa ein Chat-Bot dahintersteckt. Dann wird geschaut, welche Themen auf das größte Interesse stoßen. Ausgewählte Fragen werden im Verlauf des Wissenschaftsjahres 2022 in unterschiedlichsten Formaten aufgegriffen, diskutiert und beantwortet. Bleiben Sie dran und folgen Sie Ihrer Frage!
Und ein weiterer Clou: In Clusterkonferenzen werden Fragen zusammengefasst – und dann weiter diskutiert. Am Ende soll ein Ergebnispapier entstehen. Das Ergebnispapier kann von Wissenschaft und Politik vielfältig aufgegriffen werden: Es kann als „Ideenspeicher“ dienen, Anreize für politische Fördermaßnahmen geben und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Innovations- und Forschungsstrategie der Bundesregierung bieten.
Mit der Übergabe des Ergebnispapiers im Herbst 2022 an Politik und Forschung beginnt die Prüfung der möglichen Umsetzungen des Inputs der Bürgerinnen und Bürger. Das Ergebnis dieser Prüfung soll im Frühjahr 2023 der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Summa summarum kann ihre Frage oder Anregung am Ende dazu führen, einen neuen Akzent in der Forschungspolitik zu setzen – auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften!
Einzelheiten zum Lebenslauf einer Frage sehen Sie übrigens hier:
Frage nachverfolgen