FOTO: Die Orakelknochen

In wohl keiner Zivilisation hatten und haben Praktiken der Wahrsagung, Mantik und Divination einen so herausgehobenen Status wie in China. Die Überlieferung der chinesischen Schrift beginnt im 13. vorchristlichen Jahrhundert mit den sogenannten Orakelknochen (jiaguwen), auf denen großenteils Fragen an das Orakel und Hinweise zur mantischen und interpretativen Praxis festgehalten sind.

Oracle Bone; © Esther-Maria Guggenmos

Mit den Orakelknochen fing im Alten China alles an, im 13. Jahrhundert vor unserer Zeit. Bis heute ziehen viele Chinesen vor wichtigen Ereignissen Gottheiten, Wahrsagestäbchen, Zahlen oder Almanache als Entscheidungshilfen zu Rate, um die Zukunft greifbar zu machen.

Esther-Maria Guggenmos

  • Projekt: Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung (IKGF) „Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) (Käte Hamburger Kolleg)
  • Projektleitung: Prof. Dr. Michael Lackner, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Prof. Dr. Klaus Herbers, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Laufzeit: Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung von Juli 2009 bis Juni 2015 (1. Förderphase) und Juli 2015 bis Juni 2021 (2. Förderphase) im Rahmen der Förderinitiative „Freiraum für die Geisteswissenschaften“
  • Website: http://www.ikgf.uni-erlangen.de/

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